Nachdem nun auch meine zweite neue Festplatte eingetroffen ist, konnte ich beginnen meine alten Daten "r├╝berzuholen". Netterweise erstellt Windows sogenannte Dynamische Partition (LDM), welche Linux ohne speziellen Kernel Modulen, trotz NTFS Support, nicht lesen kann. Da ich wenig Lust hatte mir einen Kernel zu kompilieren, musste ich also warten, bis ich genug Platz habe um die Daten unter Windows zu kopieren.

Anfangs dachte ich mir, ich installiere mir einfach nochmal Windows auf eine Platte, und kann dann direkt auf die Partitionen der alten Windows Installation, die auf einer _unver├Ąnderten_ Platte liegen, zugreifen. Naja, es w├Ąr nicht Windows, wenn es nicht auch hier wieder sinnbefreite eigenarten g├Ąbe. Die Partitionen werden erstmal nicht angezeigt, lediglich die Platte wird als im Windows eigenen Disk Manager als "unallocated space" dargestellt. Nach einer l├Ąngeren Suche im Netz war mir klar, Windows wird die Partitionen nicht mehr erkennen. Nagut, wie in einem Forum empfohlen lie├č ich Testdisk ├╝ber die 2TB gro├če Platte laufen, wonach ich - so wurde es angepriesen - die Partitionen zu "basic partitions" konvertieren kann. 5 Stunden sp├Ąter: Testdisk erkennt die erste der 4 vorhanden Partition, was mir relativ wenig gebracht hat.

Und w├Ąr das nicht schon ├Ąrgerlich genug, hab ich letzendlich die L├Âsung f├╝r mein Problem gefunden: Man muss die Platte im Disk Manager per "Fremde Festplatten einbinden" einh├Ąngen. Somit konnte ich meine Daten dann doch noch auf die neue Festplatte kopieren. Nichts desto trotz seh ich keinen Sinn, warum die Platte nicht direkt eingehangen wird.

Jetzt muss ich noch versuchen, meine Spiele unter Wine zufriedenstellend zum laufen zu bekommen.